Der italienische Bariton Leonardo Galeazzi studierte Gesang beim Bariton Carlo Guidantoni und perfektionierte sich bei Luis Alva, Renato Bruson, Alain Billard, Regina Resnik und Alessandro Corbelli. Er gewann die internationalen Wettbewerbe A.Belli in Spoleto, Titta Ruffo in Pisa und Toti Dal Monte in Treviso. Verschiedene Verpflichtungen führten ihn an die Scala di Milano, an die Bayerischen Staatsoper, an das Maggio Musicale Fiorentino sowie das Bergamo Music Festival, an das Theater Orchester Biel/Solothurn (TOBS) und an die Festivals in Taormina sowie die Opernfestspiele St.Margarethen.


Seine internationale Karriere führte ihn an die Theater von Como und Circuito Lombardo, Triest, Bari, Modena, Savona, Piacenza, Rovigo, Ravenna, Sassari, Spoleto, Lucca, Reggio Calabria, Messina, Cosenza. Weiter gastierte er in Japan, Österreich, Polen, Slowakei, Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Sein Repertoire umfasst zahlreiche Partien verscheidener Komponisten, unter denen am häufigsten folgende Werke zu nennen sind: «Le nozze di Figaro», «Cosi fan tutte», «Don Giovanni», «Il matrimonio segreto», «Don Pasquale», «L‘elisir d‘amore», «L‘Italiana in Algeri», «Il Barbiere di Siviglia», «Cenerentola», «Turandot», «La Bohème» und «Carmen». Er wurde für Aufnahmen aus den Opern «Rigoletto», «Turandot», «Tosca», «Koukourgi», «Gemma di Vergy» und «Il furioso» auf der Insel San Domingo engagiert.

Der Schweizer Tenor Peter Bernhard besuchte das Konservatorium für Musik & Theater in Bern. Anschliessend  genoss er während vier Jahren privaten Unterricht bei KS Nicolai Gedda. Er sang fortan an der Kölner Oper, in Regensburg, am Theater Augsburg vier Jahre fest, an den Schweizer Theatern Basel, St. Gallen, Luzern und Biel-Solothurn und gastierte in Italien, Spanien, Frankreich, Österreich und Norwegen. Zu seinem gesungenen Repertoire zählen über 30 Hauptpartien aus dem italienischen, französischen und deutschen Fach, wie Radamès (Aida), Manrico (Il Trovatore), Duca (Rigoletto), Alfredo (La Traviata), Cavaradossi (Tosca), Pinkerton (Madama Butterfly), Don José (Carmen), Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen), Roméo (Roméo et Juliette), Bénédict (Bénédict und Béatrice), Tamino (Zauberflöte), Max (Freischütz), Bill (Machinist Hopkins), Creonte (Antigone) uva.

Wichtige Dirigenten in der Laufbahn von Peter Bernhard waren Robin Stapelton, Anthony Inglis (London Philharmonic Orchestra), Marc Tardue, Jos Meier, Mario Venzago, Giuliano Betta, Henrik Nánási sowie Regisseure wie Giancarlo del Monaco, Hans Neuenfels, Anette Leistenschneider, Jasmin Solfaghari, Andreas Baesler, Pavel Fieber, Dr. Uli Peters uva.

Peter Bernhard gründete 2008 die Oper Schenkenberg und leitete das Festspiel zu drei sehr erfolgreichen, international viel beachteten und hervorragend rezensierten Produktionen Carmen 2010, Il Trovatore 2013 und Rigoletto 2016.

Der Bassbariton Flurin Caduff wuchs in Graubünden auf und studierte Gesang bei Armin Caduff. Er absolvierte das Theoriestudium an der Musikakademie St. Gallen. Weiteren Unterricht erhielt er bei Hilde Zadek in Wien, wo er sich auch an einer Schauspielschule weiterbildete. 2005 gewann Flurin Caduff den Embassy-Preis der Senzaltro Stiftung. Daraus entstand eine enge Zusammenarbeit mit dem Sänger und Pädagogen Dietmar Grimm in Luzern.

Neben zahlreichen Konzerten mit dem Ensemble «La Compagnia Rossini» wirkte er bei verschiedenen Opernproduktionen von Haldenstein, Opera St. Moritz und Opera Viva mit. Nach Gastengagements gehörte der Sänger von 2007 bis 2016 fest zum Ensemble des Luzerner Theaters, wo er unter anderem als Don Pasquale, Schaunard «La Boheme», Alidoro «La Cenerentola» und Oroveso «Norma» zu sehen war. Zum Repertoire von Flurin Caduff gehören neben Opernpartien auch Oratorien, so sang er unter anderem die Bass-Partien der Messa da Requiem von Giuseppe Verdi im KKL in Luzern, der Messe solenelle von Gioachino Rossini und der Cäcilienmesse von Charles Gounod in der Tonhalle Zürich. Zuletzt spielte er als freischaffender Künstler die Hauptrollen der Neuproduktionen von «Bianca e Fernando» (Bellini), «Les Larmes du couteau» (Martinů), «Il campanello» (Donizetti) und «Der Wildschütz» (Lortzing) auf Bühnen in St. Moritz, Basel und Langenthal.

2011 erhielt Flurin Caduff den Förderungspreis des Kantons Graubünden.

Der junge dramatische Bariton Graziano D’Urso wurde 1990 in Catania geboren. Sein Debüt gab er 2017 am Theater „Sangiorgi“ in Catania mit «The Burglary Amante» von P. Altieri in der Rolle des Tascadoro. Er sang Moralés im «Carmen» von G. Bizet, am Mythos Opera Festival in Syrakus.

2017 kamen Rollen, wie Renato und Silvano in «Un Ballo in Maschera» von G. Verdi dazu, mit denen er in Rumänien, Deutschland, Österreich in der Produktion der Compagnia d‘Opera Italiana aus Mailand in Kooperation mit dem Braşov-Opernhaus auftrat. Dabei konzertierte er als Rigoletto bei vier Operngala-Konzerten. 2018 gab er Seid in «Il Corsaro» von G. Verdi in der «Sala dei Teatini» in Piacenza und gewann später den ersten Preis des Internationalen Gesangswettbewerbs „V. Bellini“ in Catania. Als Cesare Angelotti wurde er in «Tosca» von G. Puccini im Teatro Antico in Taormina engagiert und sang auch in der Produktion der Taormina Opera Stars. Weiter Marquis von Obigny in «La Traviata» von G. Verdi in Taormina bei der Produktion von Mythos Opera Festival.

 

Antonio Planelles Gallego wurde 1990 in Nules, Spanien geboren. Er studierte in Spanien und Italien Musiklehrer, Gesang und «Peace Studies». 2007 assistierte er Sergio Alapont als Dirigent und realisierte mehrere Projekte mit dem Castellón Jugend Symphonie Orchester JOSC. 2009 war er Mitbegründer und Dirigent des Chors Veus Atrevides in Castellón. 2011 leitete er den Chor der Universität Jaume I in Castellón. Neben seinen Studien und der Leitung verschiedenster Chöre ging er bis heute auch stetig Projekten als Solist/Sänger nach.

Seit 2015 lebt Antonio Planelles Gallego in der Schweiz und studiert Operngesang an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. Antonio Planelles nimmt in Bologna, Italien, Privatunterricht bei Prof. Richard Barker. Antonio Planelles ist seit 2016 Dirigent der Musikgesellschaften Hunzenschwil/Schafisheim, AG. Im April 2017 wurde er Teil des Zusatzchores im Opernhaus Zürich.

Sergey Aksenov, in Lipezk Russland geboren, studierte am Moskauer Tschaikowsky Konservatorium. Er gewann den 2. Preis am Internationalen Wettbewerb „Grandi Voci“ in Salzburg und Moskau und am internationalen Unesco-Wettbewerb in Astana, Kasachstan. 2001/2003 war der junge Sänger Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich.

Meisterkurse besuchte Sergey Aksenov u.a. bei Edita Gruberova, Elisabeth Schwarzkopf, Peter Konwitschny und Thomas Hampson. Im August 2004 debütierte er bei den Sommerfestspielen in Merzig als Ferrando in «Cosi fan tutte» und danach sang er 2005 Conte d‘Almaviva in «Il Barbiere di Siviglia» in Zürich/Tonhalle. 2007 singt er Fernando in «La Favorita» von Donizetti in der Schweiz und Russland. Inzwischen hat er in folgenden Partien debutiert Prinz in «Rusalka» von Dvorak, Tambourmajor in  «Wozzeck» von Berg in Milano sowie Turiddu in «Cavalleria Rusticana» von Mascagni und in der Neuproduktion «Eugen Onegin» als Lenski in russischer Sprache.