Die Sopranistin Rosa María Hernández Zambrano wurde in Monterrey in Mexico geboren. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie an der Universidad Regiomontana. Anschliessend erweiterte sie ihre Studien in Gesang bei Graciela Suárez und schloss diese im Konzert- und Operngesang mit einem Diplom mit Auszeichnung ab. Sie gewann verschiedene Preise und Gesangswettbewerbe. Von 2000 bis 2002 war Rosa María Hernández Mitglied des IOS (Internationales Opernstudio Zürich), wo sie auf der grossen Bühne bereits verschiedene Partien, wie Anna in „Nabucco“, Ines in „Il Trovatore“ singen konnte. Ihre Repertoire erweiterte sie sodann mit Mimi, Donna Anna, Adina und Marzelline. In Deutschland feierte sie grosse Erfolge mit Donna Elvira, als Nedda und vor allem mit Aida und Cio-Cio San. Letzte Saison war sie als Solistin in den Produktionen von Manfred Trojans „Orest“, in Mozarts „Die Entführung aus dem Serrail“ und in Prokofievs „Der feurige Engel“ am Opernhaus Zürich zu hören. In diesem Jahr debütierte sie in Mallorca als Tosca. Rosa María Hernández arbeitete mit Dirigenten wie Nello Santi, Nikolaus Harnoncourt, Maurizio Arena, Stefano Ranzani, Wolfgang Gönnewein und Erik Nielsen sowie Regisseuren wie Peter Konwitschny, Gilbert Deflo und John Norris.

 

Ihr Repertoire hat sie inzwischen mit verschiedenen Partien erweitert, so unter anderen mit Liù in „Turandot“, Leonore in „Il Trovatore“ oder auch mit Rosalinde in der „Fledermaus“. Ihre grosse Leidenschaft im szenischen Umgang mit Figuren und ihre direkte pure Art der in der Ausstrahlung bewegen das Publikum und die Kritiker. Dirigenten und Regisseure schätzen ihre grossen musikalischen Qualitäten.

Nicole Wacker (*1995) kam bereits im Alter von sechs Jahren durch den Kinderchor des Opernhauses Zürich mit klassischer Musik in Kontakt.

2013-2015 war sie Teilnehmerin des kantonalen Spitzenförderungsprogramms Musik Aargau. In dieser Zeit hatte sie auch ihre ersten Erfolge an den regionalen und nationalen Jugendmusikwettbewerben. 2015 begann sie ihr Gesangstudium an der Hochschule der Künste Bern bei Prof. Christian Hilz.

Als Preisträgerin der Austria Barock Akademie wurde sie nach Wien an das ORF Radiokulturhaus und nach Schwetzingen an die Winterfestspiele des Theater und Orchester Heidelberg eingeladen. 2018 war sie in der Operella-Produktion der „Entführung aus dem Serail“ in Zürich als Konstanze zu erleben. Bei der Kharkiv Assemblies Competition in Kharkov, Ukraine 2018 war sie erste Preisträgerin. Auf der im Frühjahr 2019 bei claves records erschienenen CD „Mahler – Des Knaben Wunderhorn“ ist sie in zwei Arrangements von Klaus Simon zu hören. Sie ist Stipendiatin der Friedl Wald Stiftung.

Im Sommer 2018 schloss Nicole Wacker ihren Bachelor mit Bestnote ab und setzt die Zusammenarbeit mit Christian Hilz derzeit im Master of Arts Music Performance fort.

Zelia Bjordal ist in Zürich geboren. Sie ist zweisprachig aufgewachsen und spricht neben deutsch und englisch zuhause auch italienisch und norwegisch. Auch in der Schule entschied sie sich für einen bilingualen Verlauf, indem sie zuerst die englisch-deutsche Primarschule «Lakeside» besuchte und jetzt im Freien Gymnasium Zürich die doppelsprachige Ausbildung fortsetzt.

Zelia begann mit sieben Jahren ihre Klavier- und Gesangausbildung. Seitdem hat sie zweimal jährlich Konzerte ihrer Gesanglehrerin Frau Edith Akçag und hat bei mehreren Austragungen des «Schweizer Jugend Musikwettbewerb» mitgemacht und Auszeichnungen gewonnen, zuletzt 2018 mit dem 1. Preis. In 2011 schrieb sie sich bei einem Casting für die Kinderrolle in Evita, das Musical ein. Von den 50 Bewerberinnen, die zum Casting aufgerufen wurden, gewann sie die Hauptbesetzung, welche zu drei Wochen Aufführungen beim Theater 11 geführt hat.

Die Mezzosopranistin Larissa Schmidt studierte in Nowosibirsk und Lübeck, absolvierte dann die Akademie der Mailänder Scala mit Meisterklassen von Leyla Gencer, Shirley Verrett, Leo Nucci und Riccardo Muti. Schon 2000 debütierte an der Mailänder Scala und trat seither regelmässig in grösseren Rollen und in Hauptpartien auf, u.a. als Rosina im Barbiere di Seviglia und als Cuniza in Oberto.

 

Weitere Engagements führten Larissa Schmidt ans Theater Klagenfurt und ans Teatro Comunale in Genova, Bolgna, Florenz, Trieste, Bari, Pisa, Livorno, Lucca, Sevilla, Valencia, das Schleswig-Holstein Musik Festival, die Theater in Krefeld-Mönchengladbach, Aachen, Ulm, Koblenz, die Schlossfestspiele Schwerin. Hierbei sang sie Hauptpartien von Flotow bis Briten, Poulenc, Mussorgsky, Rossini, Mascagni und Verdi.

 

Zu Beginn der Spielzeit 2011/12 debütierte sie erstmals in der Schweiz am Theater Basel als Jezibaba in Rusalka, 2012/13 interpretierte sie auch die Ulrica und in der Tonhalle Zürich Verdis Requiem. Im Sommer 2013 sang sie bei der Oper Schenkenberg die Azucena und 2016 Maddalena sowie 2014/15 am Staatstheater Braunschweig die Ulrica und am Theater Basel in „Hölderlin“ von Peter Ruzicka.