boxopera - das etwas andere Musiktheater


Das innovative Konzept der boxopera ist es, die Oper als traditionelles Kulturgut aus dem Opernhaus in Räume zu übertragen, die bereits Teil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens sind oder die dadurch auf innovative Weise musikalisch und szenisch belebt werden. Dabei geht es auch darum, in einem «Bühnenraum» zu agieren, der das Publikum die Oper nicht nur hautnah erleben lässt, sondern es nahezu zu einem Bestandteil der jeweiligen Inszenierung macht. Mit der Tosca hat die boxopera bewusst ein Werk ausgewählt, das der Gattung der Verismo-Opern zugeschrieben wird, also Opern mit realistischer und lebensnaher Handlung, die auch vom heutigen Publikum nachvollzogen werden kann.

Weitere Produktionen könnten nebst anderen Verismo-Opern (Pagliacci, Cavalleria Rusticana) zum Beispiel auch die Komische Oper, Opéra comique oder Opera buffa (Der Freischütz, Carmen, Hoffmann‘s Erzählungen) in den Mittelpunkt rücken, eine Operngattung, die für Werke steht, die ursprünglich für das «ganz normale Volk» und nicht etwa die adelige Klasse geschrieben wurden. So untersützt die boxopera konzeptionell die Herangehensweise, Oper aus einem elitären Kreis herauszuholen und für ein breites Publikum altersübergreifend zu erschliessen.